Leitfaden zur Poker-Etikette – Das 1×1 des guten Tons am Spieltisch

Wenn du noch keine Erfahrung mit Live-Poker hast, solltest du dich mit der Poker-Etikette vertraut machen, ehe du dich an einen Pokertisch setzt. Das Spiel ist voller ungeschriebener Regeln und das Letzte, was du sicherlich willst, ist, respektlos zu erscheinen.

Schlimmer noch, wenn du die grundlegenden Verhaltensregeln nicht beherrschst, könntest du des „Angle Shooting“ bezichtigt werden – dem schlimmsten Vergehen beim Poker.

Wir zeigen dir genau, wie du dich am Pokertisch verhalten solltest, egal ob du gerade erst Texas Hold’em gelernt hast oder einen Deep Stack in einem Seven Stud Cash Game hast.

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Keine unfairen Tricks anwenden

„Angle Shooting“ ist der Sammelbegriff für eine Reihe von Tricks, die zwar nicht unbedingt gegen die Regeln verstoßen, aber darauf abzielen, sich einen Vorteil zu verschaffen.

Hier sind einige nennenswerte Beispiele für Praktiken, die allgemein als „Angle Shooting“ angesehen werden:

  • Absichtlich außerhalb der Reihenfolge handeln.
  • Versuchen, einen Blick auf die Hand eines nahestehenden Gegners zu werfen.
  • Chips mit höherem Wert hinter dem eigenen Stapel verstecken.
  • Mündlich eine bessere Hand ankündigen, als man sie tatsächlich hat.
  • Vortäuschen, zu setzen oder zu erhöhen, um eine Reaktion eines Gegners zu provozieren.
  • „Versehentlich“ einen einzelnen Chip werfen, um mitzugehen, dann jedoch behaupten, man habe erhöhen wollen.
  • Vor dem Aufdecken der Karten erklären, man habe gewonnen, bevor man seine schlechte Hand offenlegt.

Als „Angle Shooter“ bekannt zu sein, ist nicht gerade wünschenswert, da die Poker-Community eng miteinander verbunden ist und sich Gerüchte rasch verbreiten.
Das ist nicht nur schlechte Poker-Etikette, sondern kostet dich auch Geld. Angle Shooters werden wahrscheinlich nicht mehr zu Heimspielen eingeladen und können sogar aus den Kartenzimmern verbannt werden.

Auf US-Pokerseiten ist es für Spieler weitgehend unmöglich, Angle Shooting zu betreiben, was sie zu einem geeigneten Ort macht, um anzufangen und zu lernen, wie Pokerspiele funktionieren.

Poker-Gegner niemals mit „Slow Rolling“ verärgern

„Slow Rolling“ kommt leider immer noch vor, obwohl die Community sich einig ist, dass es einer der schlimmsten Verstöße gegen die Poker-Etikette ist. „Slow Rolling“ bedeutet, dass ein Spieler absichtlich die Enthüllung seiner offensichtlich gewinnenden Hand hinauszögert.

Ein extremes Beispiel wäre, wenn dein Gegner einen Royal Flush auf dem River hat und du dich entscheidest zu bluffen und All-in zu gehen. Für die meisten Spieler ist das eine einfache Call-Situation.
Stelle dir nun jedoch vor, dein Gegner entscheidet sich für einen „Slow Roll“, was bedeutet, dass du völlig unnötig ins Schwitzen kommst. Du beginnst zu denken: „Vielleicht gewinne ich ja“, dann dreht der Bösewicht allerdings die Stone-Cold-Nuts um. Das fühlt sich nicht gut an, oder?

Einige Spieler glauben, dass „Slow Rolling“ ein lustiger und legitimer Teil des Spiels ist. Die meisten Spieler empfinden es jedoch als respektlos.

Keine String-Wetten

Wenn du wettest und erhöhst, musst du die Chips in einer flüssigen und kontinuierlichen Bewegung nach vorne schieben. Wenn du beispielsweise um 40 € erhöhen möchtest, darfst du keinen 20-€-Chip über die Linie schieben und dann zurückgehen, um einen zweiten 20-€-Chip zu holen.
Ebenso ist es dir nicht gestattet, mehrere Chips anzuheben und sie einzeln über die Linie zu legen. Du darfst auch nicht etwas sagen wie „Ich gehe mit und erhöhe um 40 €“.

Der erste Chip, den du über die Linie legst, oder die erste verbale Erklärung, die du abgibst, ist verbindlich. Alles, was danach kommt, ist eine illegale String-Wette.
Diese bewährte Regel soll Angle Shooting verhindern. Gäbe es sie nicht, könntest du theoretisch deinen Einsatz erhöhen, die Reaktion deines Gegners abwarten und dann weitere Chips hinzufügen.

Bei Online-Poker-Apps oder -Websites besteht keine Gefahr einer String-Wette, sodass du dir darüber keine Gedanken machen musst. Daher werden die meisten Spieler dir einen Fehler verzeihen, wenn du neu in der Live-Arena bist.

Richtig setzen und erhöhen

In diesem Zusammenhang gibt es zwei weitere Aspekte der Poker-Etikette, die das Setzen betreffen.

Vermeide zunächst die unnötige Verwendung von Chips mit niedrigem Wert. Wenn du 50 € setzen möchtest und einen 50-€-Chip hast, verwende diesen auch. Lass den Dealer nicht ohne Grund 50 einzelne 1-€-Chips zählen. Das verlangsamt den Spielablauf, was sowohl für deine Gegner als auch für den Dealer frustrierend ist.

Vergiss auch nicht, dass das Einwerfen eines einzelnen übergroßen Chips keine Erhöhung, sondern eine Mitgeh-Wette darstellt.

Stelle sicher, dass du alle Einsätze oder Erhöhungen mündlich ankündigst, ehe du Chips verschiebst. Auf diese Weise kann dir niemand vorwerfen, du würdest „Angle shooting“ betreiben, wenn dir ein Fehler unterläuft.

Splash Pots sind ein Tabu

„In meinem Club mache ich einen Pot Splash, wann immer es mir verdammt noch mal passt.“ – Teddy KGB (Rounders, 1998)

Wir alle erinnern uns an die berühmte Szene, in der Mike den Charakter von John Malkovich dafür zurechtweist, dass er den Pot splasht. Es gibt mehrere Gründe, warum er Teddy KGB zurechtgewiesen hat.

Erstens ist es verdächtig. Wenn du eine Erhöhung ankündigst und dann sofort einen riesigen Stapel Chips in die Mitte wirfst, ist es für andere schwierig, der Aktion zu folgen.
Vielleicht bist du nur aufgeregt, aber wie können wir sicher sein, dass du nicht „Angle shooting“ betreibst? Oder einfach betrügst, indem du weniger setzt, als du behauptet hast?

Zweitens ist es für den Dealer wirklich ärgerlich, wenn du einen riesigen Stapel Chips in die Mitte wirfst. Er muss nun den gesamten Pot zählen, um sicherzustellen, dass du nicht zu wenig gesetzt hast, bevor das Spiel fortgesetzt werden kann.

Wenn es keinen festgelegten Dealer gibt, müssen die Spieler das selbst klären. Das verlangsamt das Spiel und kann sogar zu Streitigkeiten führen. Also splashe nicht mit dem Pot.

„In den Tank gehen“ macht unbeliebt

„In den Tank gehen“ ist gleichbedeutend mit zu langem Nachdenken und eine ausgesprochene Plage im modernen Spiel. Es scheint immer einen Typen in Hoodie, mit Sonnenbrille und Kopfhörern zu geben, der bei jeder Hand ewig „nachdenkt“, ehe er routinemäßig aussteigt.

Jeder versteht, dass man von Zeit zu Zeit vor einer schwierigen Entscheidung steht. Wenn alle deine Chips auf dem Spiel stehen, ist es akzeptabel, dass du lange und gründlich nachdenken musst. Deshalb geben dir die Casinos eine sog. Zeitbank.

Es ist sogar akzeptabel, eine Entscheidung vorzutäuschen, wenn du mit einem Re-Raise konfrontiert bist. Schließlich geht es beim Poker genauso sehr um das Image am Tisch wie um alles andere. Das verstehen wir alle.

Das Problem entsteht, wenn du während der meisten deiner Hände minutenlang still dasitzt. Das ist nicht etwa clever, sondern ruiniert den Spaß am Spiel.

Organisiere deine Chips

Diesen Punkt haben wir bereits angesprochen, es ist jedoch wichtig, deine Chips stets sorgfältig zu ordnen. Dies wird umso wichtiger, je weiter das Turnier voranschreitet und sich vor den größeren Stacks Chipstapel bilden.

Zunächst einmal gibt es den Aspekt des „Angle Shooting“, bei dem jemand, der sich einen Vorteil verschaffen will, seine größten Chips absichtlich versteckt. Die Idee dahinter ist, so zu tun, als wäre man nicht so stark, wie man es tatsächlich ist.
Das ist jedoch nicht der einzige Grund, warum das korrekte Stapeln von Chips ein wichtiger Teil der Poker-Etikette ist.

Durch eine ordentliche Organisation der Chips in Stapeln gleicher Stückelung können die Spieler die Chipstapel deutlich einfacher einschätzen, was zu schnelleren Entscheidungen führt. Ebenso können die Dealer Chips wesentlich schneller zählen, was den Spielfluss fördert.

Teile oder diskutiere deine Karten nicht

Ein absolutes No-Go beim Poker ist es, deine Karten mit anderen zu teilen. Zeige sie weder den Zuschauern an der Rail noch anderen Spielern am Tisch, unabhängig davon, ob diese an der Hand beteiligt sind oder nicht.

Je nachdem, wo du spielst, kann das Teilen deiner Karten als weitaus schlimmer als nur schlechte Poker-Etikette angesehen werden. Oft verstößt es gegen die Regeln, was eine Strafe nach sich ziehen kann.

Wenn andere Spieler an einer Hand beteiligt sind, ist Schweigen Gold, insbesondere wenn es sich um eine lange und langwierige Hand mit vielen Chips handelt.

Es stehen eindeutig einige wichtige Entscheidungen an, und die beteiligten Spieler müssen deine Analyse dazu nicht hören. Das ist nicht nur eine unnötige Ablenkung, sondern könnte auch ihre Handlungen beeinflussen, was höchst unethisch ist.

Karten auf dem Tisch

Dies ist eine einfache Poker-Etikette, die oft vergessen wird.

Deine Karten sollten jederzeit auf dem Tisch bleiben. Du darfst sie natürlich anheben, um zu sehen, was du hast. In der Regel kneifen die Spieler jedoch einfach die Ecke jeder Karte ein, damit sie für ihre Gegner nicht sichtbar sind.

Wenn du sie wirklich vollständig vom Tisch heben musst, um sie anzusehen, ist das erlaubt. Du darfst sie jedoch nicht ständig in den Händen halten, wie man es gelegentlich in schlecht recherchierten Filmen sieht.

Die Karten müssen sofort wieder auf den Tisch zurückgelegt werden, damit der Dealer und die anderen Spieler leicht sehen können, wer noch im Spiel ist.

Gehe respektvoll mit dem Personal um

Das sollte eigentlich selbstverständlich sein, allerdings werden wir nicht müde, daran zu erinnern, sich am Tisch respektvoll zu verhalten.

Auch wenn du im Spiel eine Niederlage einstecken musst, gibt es keinen Grund, andere Leute anzugehen, insbesondere nicht die Mitarbeiter des Hauses.

Denk daran, dass der Dealer keinen Einfluss auf die Karten hat. Er versucht nicht, dich absichtlich verlieren zu lassen. Selbst wenn du dich schlecht benimmst und er deshalb nicht gerade unglücklich ist, wenn du verlierst, kann er buchstäblich nichts tun, um den Spielverlauf zu beeinflussen.

Ebenso macht die Kellnerin, die dir dein Getränk bringt, nur ihre Arbeit. Der Turnierleiter wendet lediglich die Regeln an. In einem Casino ist gewiss keine riesige Verschwörung gegen dich im Gange, behalte deshalb deine Emotionen im Zaum und verhalte dich zu jedem Zeitpunkt höflich.

Und wenn du Spaß und einen guten Lauf hast, gib ein anständiges Trinkgeld.

Sei aufmerksam und wach

Viele der ungeschriebenen Regeln beim Poker dienen dazu, das Spiel am Laufen zu halten. Das ist hier sicherlich der Fall.

Da Live-Poker in der Regel viel langsamer ist als Online-Spiele, ist es wirklich wichtig, dass du dir darüber im Klaren bist, was um dich herum vor sich geht. Wenn du nicht merkst, dass du an der Reihe bist, weil du an deinem Smartphone herum spielst, ziehst du eine Menge Verärgerung auf dich.

So ärgerlich es auch ist, wenn Spieler ständig zögern, kann man das zumindest noch als eine Art Strategie ansehen. Unaufmerksamkeit hingegen ist einfach nur respektlos gegenüber allen Mitspielern am Tisch.

Die Uhr anhalten

Wenn jemand zu lange für eine Entscheidung braucht, hast du das Recht, die Uhr anzuhalten. Das bedeutet, dass du die offizielle Instanz hinzu ziehst und den Spieler zwingst, sich zu entscheiden.

Das ist eine bekannte und bewährte Regel – es ist nichts falsch daran, die Uhr anzuhalten. Es verstößt jedoch gegen die Poker-Etikette, dieses Mittel zu schnell einzusetzen.

Es ist unerlässlich, dass du deinen Mitspielern genügend Zeit zum Nachdenken gibst, insbesondere, wenn es sich offensichtlich um eine entscheidende Hand in einem wichtigen Event handelt.

Es gibt keine feste Regel dafür, wie viel Zeit akzeptabel ist. Im Allgemeinen solltest du dich fragen, ob du selbst in der Vergangenheit jemals so lange gebraucht hast und ob dies gerechtfertigt war.

Mit anderen Worten: Wende die „Goldene Regel“ an, anderen so zu begegnen, wie du selbst behandelt werden möchtest.

Bevor du eine offizielle Instanz hinzuziehst, sieh dich am Tisch um und beobachte, wie die anderen reagieren. Es sollte nicht allzu schwierig sein, einen unausgesprochenen Konsens darüber zu erzielen, ob die Wartezeit zu lang war oder nicht.

Keine Hit-and-Run-Taktik

Einer der am wenigsten eindeutigen Aspekte der Poker-Etikette ist die „Hit-and-Run-Taktik”. Dabei kauft sich ein Spieler in ein Cash Game ein, gewinnt schnell einen riesigen Pot und lässt sich dann sofort seine Chips auszahlen.

Natürlich gibt es keine Regeln, die dies verbieten. Der Sinn eines Cash Games besteht ja gerade darin, dass man nach Belieben ein- und aussteigen kann. Aber es ist ziemlich frustrierend, stundenlang zu spielen, nur um zu erleben, dass jemand lediglich für ein paar Runden vorbeikommt und am Ende deine Chips mitnimmt.

Sofort zu verschwinden, ohne auch nur die geringste Chance zu bieten, sie zurückzugewinnen, ist sehr verpönt. Ein akzeptabler Kompromiss wäre es, mindestens eine volle Runde am Tisch zu bleiben, ehe man seine Sachen packt und geht. Aber es gibt sicherlich keine festen Regeln dafür.

Keine Zurechtweisungen und Beschimpfungen

Überall auf der Welt, vom Poker in Singapur bis zu den USA, gibt es eine anerkannte Pokerweisheit: Klopfe nicht auf den Tank, was soviel bedeutet, wie Gegner zurechtzuweisen oder zu beschimpfen.

Wenn ein Gegner am Tisch sitzt und schlechte Spielzüge gegen dich macht, mache nicht darauf aufmerksam. Ihn wegen eines schlechten Spielzugs zu beschimpfen, ist aus mehreren Gründen kontraproduktiv.

Erstens: Willst du etwa keine schlechte Gegner haben? Warum versuchst du also, deren Spiel zu verbessern und es dir selbst schwerer zu machen zu gewinnen?
Zweitens könntest du deinen Gegner in Verlegenheit bringen, woraufhin er den Tisch verlassen könnte.

Poker soll Spaß machen. Niemand möchte am Pokertisch sitzen und von Fremden angegangen werden. Dieses Verhalten wirkt schlicht und ergreifend negativ für das gesamte Poker-Ökosystem aus – lass es daher sein.

Nimm Siege und Niederlagen hin

Um das Pokerspiel wirklich zu meistern, wirst du vor allem auch lernen müssen, sowohl gute als auch schlechte Spielphasen als gegeben zu akzeptieren. Ziel ist es, auf eine Niederlage genauso zu reagieren wie auf einen Sieg.

Wenn dir jemand den Sieg wegschnappt, nimm es gelassen hin. Niemand hat Lust darauf, anschließend deiner Jammerei zuzuhören und sich dadurch die Stimmung verderben lassen.

Ebenso wenig kommt es gut an, bei einem großen Gewinn aufzuspringen und jubelnd umherzurennen. Wenn du dich dennoch nicht zurückhalten kannst, solltest du sicherstellen, dass du deine Gewinnerposen nach der letzten Hand des WSOP Main Events austobst.

Kurz gesagt: Feiere deine Siege nicht übertrieben laut und behalte deine Pechsträhnen für dich.

Fazit

Gute Poker-Etikette ist größtenteils eine Frage des gesunden Menschenverstands und einer ordentlichen Kinderstube. Es gibt ein oder zwei ungeschriebene Regeln, die dir vielleicht noch nicht begegnet sind, das ist jedoch kein Grund zur Sorge.

In aller Regel erkennen erfahrene Spieler, wenn jemand neu im Live-Poker ist und einen ehrlichen Fehler gemacht hat. Solange du darauf achtest, dich respektvoll zu verhalten, wird dein Auftritt an den Pokertischen positiv aufgenommen.

Lesetipp: 170 Poker Begriffe: Terminologie und Glossar

FAQ

Was ist beim Poker verpönt?

Was darf man an einem Pokertisch nicht sagen?

Sollte man einem anderen Spieler während einer Hand helfen?

Darf man reden, während ein anderer Spieler eine Entscheidung trifft?

Was ist „Angle Shooting“ beim Poker?

Was ist „Slow Rolling“ beim Poker?

Editor, Author

Nicole arbeitet nach ihrem Studium der Germanistik, Kunst- und Filmgeschichte an der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg bereits seit 2013 als freiberufliche Content Managerin, Übersetzerin und Texterin . Zudem ist sie als Designerin und WP,- Audio- und Video-Editorin tätig und betreut Personen des öffentlichen Lebens als PR- und Marketing-Managerin.  Für GI sorgt Nicole dafür, dass unsere Guides und Artikel auch für deutsche Leser präzise, verständlich und leserfreundlich sind.