Auf den Bahamas läuft gerade einer der teuersten Poker-Tische des Jahres. Bei der WSOP Paradise kostet allein der Einsatz für das Triton Main Event 100.000 Dollar – und am Finaltisch sitzt ein deutschsprachiger Spieler, der um Millionen kämpft. 237 Entries haben einen Preispool von 23,7 Millionen Dollar aufgebaut. Der Sieger streicht 4,75 Millionen ein.
Das Event im Atlantis Resort ist eines der prestigeträchtigsten Turniere überhaupt. Wer hier mitspielt, gehört zur absoluten Weltspitze. Mit dabei waren Namen wie Philip Sternheimer, Mikita Badziakouski oder Ben Tollerene – alle raus. Auch die DACH-Fraktion hatte es schwer: Christopher Nguyen, Matthias Eibinger und Christoph Vogelsang mussten früh die Segel streichen.
Österreich hält die Fahne hoch
Trotzdem blieben zwei Österreicher im Rennen. Manuel Fritz und Klemens Roiter schafften es in die letzte Phase des Turniers. Beide starteten mit relativ kurzen Stacks in den Finaltag – Fritz mit 14 Big Blinds, Roiter mit 18. Keine komfortable Situation, aber bei diesen Summen kämpft man bis zur letzten Karte.
Angeführt wird das verbliebene Feld vom Letten Aleksejs Ponakovs mit 106 Big Blinds. Dazu gesellen sich Ausnahmespieler wie Adrian Mateos und Jason Koon. Keiner schenkt dem anderen was, die Tische sind mit Bracelet-Gewinnern und Triton-Champions vollgepackt. Wer hier Fehler macht, ist draußen.
Triton-Serie bringt die Elite zusammen
Die WSOP Paradise läuft in Kooperation mit Triton Poker, und das sechste Event der gemeinsamen Serie ist gleichzeitig das teuerste. Mit Buy-ins von 75.000 bis 250.000 Dollar spielen hier nur diejenigen mit, die entweder richtig gut sind oder sehr viel Geld mitbringen. Oder beides.
Das Triton Main Event gehört zu den Highlights des Poker-Kalenders. Solche Turniere finden nur wenige Male im Jahr statt – Jeju, Montenegro, Monte Carlo. Wer hier gewinnt, schreibt Poker-Geschichte. Die Bracelets der WSOP sind ohnehin das Nonplusultra, und wenn dabei noch knapp 5 Millionen Dollar hängen, wird’s richtig ernst.






